0129_Visbecker Braut

Als Visbeker Braut und Bräutgam werden zwei Großsteingräber aus der Jungsteinzeit bei Wildeshausen (etwa 120 Kilometer westlich von Soltau) bezeichnet. Wegen der Ausrichtung der Visbeker Braut auf den Sonnenaufgang zum Mittsommer wird das Grab mit der Sommersonnenwende in Verbindung gebracht. Das ursprünglich von 170 Findlingsblöcken eingefasste Hünengrab Visbeker Bräutigam ist eine der eindrucksvollsten Megalithanlagen in Nordwestdeutschland. Ihren Namen bekamen die Anlagen Visbeker Braut und Visbeker Bräutigam durch eine alte Sage, nach der eine junge Frau von ihren Eltern gezwungen werden sollte, einen zwar reichen, aber ihr verhassten Mann aus Visbek zu heiraten.

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