Das soziale Gedächtnis und die Gemeinschaften der Überlebenden

Die Tagung lenkt den Blick auf das oft spannungsvolle Verhältnis zwischen dem individuellen und kollektiven Erinnern der Überlebenden und den öffentlichen, lange Zeit national geprägten Deu- tungen des Nationalsozialismus. Sie wird den Wandlungen der Erinnerungspraktiken von Überle- benden, ihren Gemeinschaften und Verbänden in deren jeweiligen nationalen Kontexten nachge- hen. Erst durch die politische Wende von 1989 hat sich mehr Raum für persönliche Erinnerun- gen und transnationale Deutungen der NS-Verbrechen ergeben. Insbesondere dieser Aspekt wird am Donnerstag, 3.

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