Letzte Chemiegranate in Munster vernichtet
bz Munster. Die Gesellschaft zur Entsorgung chemischer Kampfstoffe und Rüstungsaltlasten mbH (GEKA) hat nach eignenen Angaben in ihren Verbrennungsanlagen in Munster jetzt die letzte in ihrem Bestand lagernde Chemiewaffe aus dem Produktionszeitraum vor 1925 vernichtet. Die privatrechtlich organisierte GEKA, deren Geschäftsanteile zu 100 Prozent im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland stehen, erfüllt Deutschlands Verpflichtungen aus dem internationalen Chemiewaffen-Übereinkommen, mit dem sich 159 Unterzeichner-Nationen zur Vernichtung ihrer alten chemischen Waffen verpflichtet haben. Das Übereinkommen differenziert zwischen chemischen Waffen aus dem Produktionszeitraum vor 1925 und chemischen Waffen aus dem Produktionszeitraum zwischen 1925 und 1946.