0828_GedichtstundeMond
der Schein des Mondes fällt. O Auge, das nicht sieht, erloschener Trabant, o weißer Kelch, erblüht der dunklen Himmelswand. Dein Licht beglänzt die Saat, der schwarzen Wolken Hut, und zittert wie ein Pfad auf der bewegten Flut. Und wie in rascher Flucht die Wolken dich umwehn, erschimmern Land und Bucht und schatten und vergehn.