0807_Erinnern187Rundling1
Wo im Grenzgebiet der Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt steilgiebelige Hofgebäude einen mehr oder weniger runden Dorfplatz umgeben, sprechen wir vom Hannoverschen Wendland. Sein Name geht auf eine Sammelbezeichnung slawischer Stämme zurück, die im frühen Mittelalter das Gebiet jenseits der Elbe bewohnten und sich von dort aus in einem geografischen Raum niederließen, der mit geringfügigen Abweichungen den Grenzen des heutigen Landkreises Lüchow-Dannenberg entspricht. (Vermutlich) ab Ende des 8. Jahrhunderts hat sich in dieser Region die Siedlungsform des Rundlings entwickelt.