Bei der Bundeswehr bröckelt es

Im größten Heeresstandort Munster herrscht derzeit eine beschauliche Ruhe, als seien die Truppenübungsplätze bereits zu Naturparks mit Fahrverboten für Motorkraftfahrzeuge und die Kasernen zu Feriendörfern für Mehrgenerationen umgestaltet worden. Lediglich aus den auf sechs Monate Grundwehrdienst zurück gefahrenen Einheiten klingt bei günstigen Winden noch ein erfrischendes Guten Morgen Herr Stabsfeldwebel in den Stadtbereich: Die laut Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg dramatisch unterfinanzierte Bundeswehr steht nach ihrer Transformation aus den Entscheidungen vom November 2004 jetzt erneut vor tiefgreifenden Reformen, die alle Soldaten, aber auch die Wehrverwaltung, betrifft. Allein das Verhältnis von derzeit 252 000 aktiven Soldaten zu im Maximum 9000 Soldaten im Einsatz sei auch im internationalen Vergleich nicht befriedigend, äußerte der Minister am 13.

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