Nach Müllers Tor wechseln Argentiniens Fans die Seite
Das Viertelfinal-Duell der beiden Fußballnationen Argentinien und Deutschland erlebte ich beim Public Viewing in einer Bar in East London. Dank der örtlichen Daimler-Chrysler-Fabrik waren die Fans hauptsächlich im schwarz-rot-goldenen Outfit geschmückt. Nachdem Thomas Müller schon in der dritten Minute das erste Tor für Jogis-Elf geschossen hatte, wechselten die vereinzelten Argentinienfans doch noch schnell die Seite und ließen sich gern die deutsche Flagge auf die Wange malen. Auch die vielen südafrikanischen Fußballbegeisterten ließen sich schnell von der deutschen Stimmung mitreißen, obwohl doch kaum einen Tag vorher das letzte afrikanische Team Ghana, das sie in Anlehnung an ihre Bafana Bafana in Baghana Baghana umgetauft hatten, den ersehnten Einzug ins Halbfinale so dramatisch verpasst hatte.