Volkssitten2
Mit den Einladungen der Gäste beginnen die Vorbereitungen auf eine Hochzeit in der Heidmark. Wie Dr. Kurt Heckscher in seiner 1938 erschienenen Heidmärker Volkskunde beschreibt, übernimmt das der Hochzeitsbitter, der meist ein näherer Verwandter eines Teils des Hochzeitspaares ist. Zwei bis drei Wochen vor der Hochzeit schmückt ihn die Braut mit bunten Bändern im Knopfloch, an Hut und Stab sowie das Pferd am Zaumzeug, da er bei größeren Hochzeiten und Einbeziehung der Nachbar-dörfer beritten war.