6 Leserbriefe
Herr Westerwelle ist viel zu sehr ich- und parteibezogen, als dass er jemals im Kern die Frage der sozialen Gerechtigkeit anfassen könnte. Er stößt eine Neiddebatte an mit dem Blick und der Hoffnung darauf, dass er möglicherweise an die Mehrheit im Volke herankommt, die es nicht fassen kann, dass es Menschen gibt in unserem Staat also Hartz-IV-Empfänger , die angeblich ohne Leistung und nahezu geschenkweise ihre Existenzsicherung erhalten. Auf diese arbeitende Mehrheit hofft er, auf diese Karte setzt er nicht nur der besser Verdienenden sondern aller Verdienenden . Den sogenannten Hartz-IV-Empfängern man gestatte mir noch ein letztes Mal diese diskriminierende Bezeichnung würde es unter seiner Knute ähnlich schlecht ergehen wie einst unter den Initiativen Gerhard Schröders, der das Thema der sozialen Gerechtigkeit als Betriebs- und Kassenwirt des Staates abhandelte so, als ob der eine Firma wäre , und nicht im Sinne eines Volkswirtes, der die Verantwortung für das Ganze im Auge hat.
Orte
Organisationen
Themen
- Arbeitsmarkt
- Freiwilligenarbeit
- Gemeinde
- Gesellschaftsspaltung
- Hartz IV
- Kapitalismus
- Korruption
- Löhne
- Neiddebatte
- Politische Finanzierung
- Schneeräumung
- Schüler
- Soziale Gerechtigkeit
- Soziale Sicherung
- Soziale Sicherungssysteme
- Soziale Verantwortung
- Sozialleistungen
- Sozialpolitik
- Staatsverschuldung
- Steuerbetrug
- Subventionen
- Unternehmensethik