Musik als Sprache

Aus Liebe und enger Verbundenheit gegenüber der kriegstraumatisierten und deshalb verstummten Mutter, verstummt auch der körperlich gesunde Johannes als fünftes, aber einzig überlebendes Kind und durchleidet sprachlos bis zum siebten Lebensjahr einsam seine frühe Kindheit. In dieser für Johannes bedrückenden Atmosphäre, die für ihn nicht greifbar, aber umso fühlbarer ist, ist für ihn die scheinbar einzig erlaubte Sprache die der Musik. Er bekommt Klavierunterricht. Nach dem Umzug der Familie in den ehemaligen ländlichen Heimatort entzerrt sich durch den Alltag der Großfamilie die ungesunde Beziehung zwischen Mutter und Sohn.

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