Instrumentalisten zeigen ihre hohe Virtuosität

aufeinander abgestimmte, strah-lende oder weiche Klänge. In einem schön zusammengestellten Programm brachten sie gemeinsam mit Frank Hiesler (Pauken) und Matthias Eisenberg (Orgel) unterschiedliche, für ihre Besetzung bearbeitete Werke des Barock zu Gehör, bei denen unter den Original-Partien der Trompeten ein vorgesehenes Streichorchester oder weitere Bläser von der Orgel übernommen wurden oder in langsamen Sätzen die Orgel auch solistisch zu hören war. Gut konnten die Zuhörer nachvollziehen, dass der funkelnd schmetternde Ton der Trompeten, untermalt von den rhythmisch grollenden Schlägen der Pauke, noch im 18. Jahrhundert den Auftritt des Königs, des Herrschers, symbolisierte.

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