dpa Hamburg. Die Menschen fangen zu viele Fische. Wenn wir so weitermachen, gibt es bald sehr viele Fischarten nicht mehr. Außerdem sterben auch andere Meerestiere in den Fischernetzen, die wir gar nicht essen wollen. Umweltschützer zählen auf, was wir deshalb besser nicht kaufen sollten: • Rotbarsch: Besonders bedroht. Beim Fang werden außerdem oft Jahrtausende alte Korallen zerstört. • Scholle, Seezunge oder Krabben aus der Nordsee: In den Netzen sterben noch viel mehr andere Meerestiere. Pro Kilo Seezunge zum Beispiel werden bis zu sechs Kilo Babyschollen gefangen und wieder über Bord geworfen. • Tropische Shrimps, also Krabben: Für die Zuchtanlagen wurden Mangrovenwälder abgeholzt. Beim Fang von Jungtieren für die Zuchtstationen bleiben außerdem pro Krabbe ungefähr 100 weitere Fische im Netz hängen. • Paella aus dem Tiefkühlfach oder der Dose: Oft kann man nicht erkennen, woher die Thunfische, Tintenfische, Sardinen und Makrelen darin kommen. Häufig stammen sie zum Beispiel aus den Gewässern vor Westafrika. Große Fang-Schiffe beuteten dort das Meer aus. Das empfehlen viele Experten für den Fischeinkauf: • Fisch mit dem blauen Öko-Siegel des Marine Stewardship Council – kurz MSC. <Ueberschrift_ohne_UZ>Gefährdete Fische
Rotbarsch: Besonders bedroht. Beim Fang werden außerdem oft Jahrtausende alte Korallen zerstört. Scholle, Seezunge oder Krabben aus der Nordsee: In den Netzen sterben noch viel mehr andere Meerestiere. Pro Kilo Seezunge zum Beispiel werden bis zu sechs Kilo Babyschollen gefangen und wieder über Bord geworfen.