„Die Antibabypille für alle wäre viel zu teuer“

vo Bad Fallingbostel. Bei einem pauschalierten Regelsatz von 316 Euro monatlich für Zusammenlebende oder 351 Euro für Singles fehlt Bezieherinnen von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II Hartz IV häufig das Geld für die Empfängnisverhütung. Folge sind Schwangerschaftsabbrüche, deren Kosten dann wieder auf die Allgemeinheit zurückfallen, oder ungewollte Kinder, die in ein schwieriges soziales Umfeld hinein geboren werden. Auf diesen Missstand haben die im Landkreis tätigen Schwangerschaftskonfliktberatungen im Sommer hingewiesen (BZ berichtete), Andreas Kuhn, der Kreistagsabgeordnete (Die Linke) hat daraus einen Antrag formuliert: Der Kreis soll die Kosten zur Schwangerschaftsverhütung für Hartz-IV-Bezieherinnen übernehmen.

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