„Man darf nicht vergessen, was geschehen ist“
wu Soltau. Sibylle Maurach ist die Erste. Einen kleinen Moment lang verharrt sie andächtig vor dem Schaufenster von Tabak-Lührs an der Marktstraße, hängt ihren Gedanken nach. Dann bückt sich die Gymnasiallehrerin und legt einen kleinen Strauß weißer Astern auf das nasse Pflaster zum Gedenken an Sally Lennhoff und seine Familie, die hier als Juden verfolgt wurden.