Tragende Firmensäule aufgebaut
Martin Mundschenk repräsentiert die dritte Unternehmergeneration in der über 140-jährigen Geschichte der Druckerei Mundschenk und des Verlages der Böhme-Zeitung. Sein besonderes Verdienst ist es, in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Siegermächte das weitere Erscheinen der Böhme-Zeitung untersagten, die bis dahin weniger bedeutsame Akzidenzdruckerei zur tragenden Säule des Unternehmens aufgebaut zu haben. Dies gelingt ihm vor allem dadurch, dass er der Druckerei einen neuen, überregionalen Kundenkreis erschließt und neue Produkte und Produktionsverfahren entwickelt und einführt. Als der Lizenzzwang 1949 aufgehoben wird und die Böhme-Zeitung wieder erscheinen darf, bildet das Verlagsgeschäft nur noch ein dem Druckereigeschäft gegenüber gleichwertiges Standbein des gesamten Unternehmens.