Hervorragend, aber kein Requiem
be Wolterdingen. In der ansprechenden kleinen Wolterdinger Kirche stellten jetzt Solisten des Heidelberger Kammerorchesters mit Klaus Preis in leitender Funktion am Cembalo (Keyboard) ein sehr besonderes Programm vor. Reduziert auf ein Streichquartett mit Continuo erklangen die Sätze des berühmten Requiem, einer Vertonung der liturgischen Texte der Totenmesse, von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Der Meister starb vor Vollendung des großen Werkes, und ein Schüler ergänzte so kongenial die fehlenden Stimmen, dass der wissenschaftliche Streit bis heute über echt und unecht nicht verstummt ist.