HScharamm_Die Geburt
Besonders reichliche Anknüpfungspunkte für Taktlosigkeiten giebt jener Zustand, der jedem ernsten und feinfühlenden Ehepaare zu heilig sein sollte, um ihn durch öffentliche Besprechungen und frivole Bemerkungen zu entweihen. Am besten verträgt es sich mit dem guten Tone, wenn desselben überhaupt nicht Erwähnung geschieht. Die junge Frau halte darauf, ihre Kleider so zu wäh len daß die lieben Nächsten vollständig im Unklaren darüber bleiben, was im Werke ist. Etwaige taktlose Bemerkungen und Anfragen wißbegieriger Freundinnen aber lehne sie mit höflicher Reserve ab.