2,8 Millionen Euro für Herdenschutz
Das Land Niedersachsen will im Zusammenhang mit der wachsenden Wolfspopulation die Weidetierhalter durch Zuschüsse zu Herdenschutzmaßnahmen unterstützen. Die Herdenschutzpolitik beruht insoweit aber auch auf Entscheidungen der Europäischen Kommission, die zur Beihilfe im Januar des Jahres entschieden habe, dass die Förderung von Präventionsmaßnahmen zum Herdenschutz und als Ausgleich für indirekte Kosten bei Nutztierrissen im Rahmen der Richtlinie Wolf bis zu 100 Prozent der berücksichtigungsfähigen Positionen zulässig sei zuvor lag die Obergrenze bei 80 Prozent. Nach Auskunft des niedersächsischen Umweltministeriums wurden seit Jahresbeginn 308 entsprechende Anträge gestellt, von denen 111 in Bearbeitung oder bereits abgearbeitet sind. 197 Anträge sind zurzeit unbearbeitet.