Mahnmal für Opfer der KZ-Züge auf der Heidebahn
Schlicht und unscheinbar wirkt das quaderförmige Gebäude, das eine Neuenkirchener Baufirma in den vergangenen Monaten gegenüber des Schneverdinger Bahnhofs errichtet hat. Doch was hier entsteht, ist eine Erinnerung an unvorstellbares Grauen: den Transport von KZ-Häftlingen. 631 Insassen aus den Konzentrationslagern Bergen-Belsen und Neuengamme wurden in den Wochen vor Kriegsende zwischen Buchholz und Soltau hin- und hergefahren und entlang der Strecke verscharrt. Seit 2013 wurde in Schneverdngen über eine Gedenkstätte für die Opfer nachgedacht.