NPD und Bürger liefern sich Anzeigen-Gefecht
Die vor 40 Jahren in Deutschland erstmals ausgestrahlte vierteilige Serie Holocaust führte damals zu einer per Zeitungsanzeigen geführten Auseinandersetzung zwischen der NPD beziehungsweise dessen Funktionär Klaus-Dieter Hoffmann aus Breloh und den vier Bürgern Wolfgang Engels (Realschullehrer), Christian Schnabel (Pastor in Breloh), Gotfried Lindemann (Realschulrektor), Paul-Friedrich Kiencke (selbstständiger Elektromeister) und Ruth Kiencke (Kontoristin). Ausgangspunkt war am 8. Februar 1979 eine Anzeige des NPD-Kreisverbands Soltau-Fallingbostel im Anzeigenblatt Die Woche/Soltauer Anzeiger/Einkaufs-Zentrum Schneverdingen/Blickpunkt, das wöchentlich in 42200 Exemplaren im Munsteraner Werbeverlag Südheide Karl Otto Üing erschien. Darin wandte sich die NPD, die sich als Stimme der schweigenden Mehrheit bezeichnete, dagegen, dass das Ansehen der deutschen Soldaten und des deutschen Volkes besudelt werde.