Munster bekommt das Geld nicht einfach geschenkt
Finanzpolitik in einer armen Kommune ist ein schwieriges Geschäft. Und Munster ist arm, das sei nun auch offiziell bescheinigt, witzelten einige Ortspolitiker zusammen mit Bürgermeisterin Christina Fleckenstein während der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses der Stadt unter dem Vorsitz von Siegfried Irion (FDP). Hintergrund des leisen Anflugs von Sarkasmus ist, dass Munster in diesem Jahr vom Land als eine von gerade einmal 28 Bedarfskommunen ausgewählt worden ist. Damit kann Munster mehr als eine Million Euro aus einem mit insgesamt rund 43,5 Millionen Euro gefüllten Topf bekommen, der exklusiv für besonders finanzschwache niedersächsische Landkreise, Städte und Gemeinden zur Verfügung steht.