Freudenthal_Kusel3
Kusel, de in en anner Eck von de Gaststuw bi en Botterbrod un en Glas Melk seet, harr in sin Slauheit dat bald spitz, wat de dre egentlich vör Geisteskinner wören. Da nu sin War, de he uthanneln dä, richtig verstürt wör, so könn he mit de Smugglers nich lieke Priesen holen, un deswegen wör he up so'n Art Lü', as de dre wören, un up so'n Art Handwark, as se bedreewen, höllsch slecht to spreken. He könn dat nich laten un füng an to sticheln un up de slechten Menschen to schill'n, de keen Schutzbreew un keen Gewerbe betahlen un ehrliche Hannelslüd üm ehren Verdeenst bröch'n. De dre Keerls dä'n, as wenn jüm den Jud sin Snack nicks angüng; se eeten und drünken bet se satt wören, un as se satt wören, steek jeder von jüm sick enen dägten Prüntje achter de Kusen, un denn packen se den Rest von ehr Vesperbrod wedder in de Kiep, un as se dormit ferdig wören, mak Dierk von Undeln enen Vörslag.
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