„Über den Krieg wollte mein Vater nie sprechen“
Das Kriegsgefangenenlager Wietzendorf für Yves Seurat war das nur eine kurze Episode während des Zweiten Weltkrieges, nur eine Durchgangsstation. Dennoch war Wietzendorf für ihn sein Leben lang ein wichtiger Ort: Das war der Platz, wo er freigekommen ist, erzählt sein Sohn Patrick Seurat. Sein Vater ist bereits 1983 gestorben, sein Sohn begab sich jetzt auf Spurensuche in die Heide nach Wietzendorf ebenso wie nach Nienburg. Bei diesem einmaligen Besuch soll es aber nicht bleiben: Im Mai 2017 will Seurat eine Reise für Angehörige damaliger französischer Kriegsgefangener organisieren.