„Schulbankdrücken mit dem täglichen Leben verbinden“

Man könne jemanden nicht eher in ein Praktikum oder in ein Arbeitsverhältnis vermitteln, bis er zumindest die auf Deutsch geschriebene Sicherheitsbelehrung versteht. Landkreis-Fachbereichsleiter Ralf Trosin plädiert auch deshalb dafür, sich Zeit zu nehmen, nichts zu überstürzen, Geflüchtete zunächst vor allem in Sachen Sprache, aber auch für den Beruf gut aus- oder weiterzubilden: Sonst kommen die Geflüchteten zwar schnell in Arbeit, verdienen auch schnell Geld, aber ohne Qualifikation bleiben sie Geringverdiener. Und sie kämen nicht in der Gesellschaft an. Um diese Zeit einzuräumen, bedürfe es Überzeugungsarbeit, sagt Sozialfachmann Trosin.

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