Mikasch_Gedicht_Mutter
Von deiner Liebe, deiner treuen Weise! Die Gabe, die für andre wacht, Hätt ich so gern geweckt zu deinem Preise. Doch wie auch ich gesonnen mehr und mehr; Und wie ich auch die Reime mochte stellen, Des Herzens Fluten wallten drüber her, Zerstörten mir des Liedes zarte Wellen. So nimm die einfach schlichte Gabe hin, von einfach ungeschmücktem Wort getragen, und meine ganze Seele nimm darin; Wo man am meisten fühlt, weiß man nicht viel zu sagen.