Herausforderung gemeistert: „Wir waren vor der Lage“
Auf diesen Spitzenplatz im bundesweiten Ranking hätte Soltau wohl gern verzichtet: 41,3 Millimeter Regen wurden im Zeitraum von 24 Stunden zwischen Montag, sieben Uhr, und Dienstag von der Wetterstation am Wasserwerk Schüttenbusch gemessen, 41,3 Liter pro Quadratmeter – Höchstwert an diesem Tag für die rund 450 Stationen deutschlandweit, deren Messdaten der Deutsche Wetterdienst (DWD) täglich veröffentlicht. Während es im südlichen Gebiet des Heidekreises, insbesondere im Walsroder Bereich im Einzugsbereich von Fulde und Warnau kritisch wurde und zeitweise auch „landunter“ war, ging es in und um Soltau glimpflicher ab. „Wir waren darauf vorbereitet,“ zog Olaf Hornbostel der als Geschäftsführer der städtischen Ansiedlungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (AWS) auch für den kommunalen Bauhof zuständig ist, am gestrigen Mittwochmittag ein positives Fazit. Um zu erkennen, dass da einiges an Wasser auf der Böhme aus Richtung Schneverdingen auf Soltau zukommen würde, brauchte es keine Messungen.