„Umverteilung in nie dagewesener Größenordnung“
Während wirtschaftsstarke Ballungsräume profitierten, gerieten Landkreise wie der Heidekreis, Lüchow-Dannenberg oder Uelzen zunehmend aus dem Blick und unter Druck. Modellrechnungen zeigten: Allein für den Heidekreis könnte sich ein jährliches Defizit von rund 3,9 Millionen Euro ergeben, wenn man die Verluste des Landkreises und die geringen Zugewinne der kreisangehörigen Städte und Gemeinden saldiere. „Diese Reform trifft Regionen, die ohnehin schon hohe Kreisumlagen erheben müssen und unter strukturellen Herausforderungen leiden“, erklärt Grote. Der Heidekreis erhebt bereits heute einen Kreisumlagehebesatz von 55 Prozent, und dieser könnte laut aktueller mittelfristiger Haushaltsplanung bis 2028 noch weiter steigen, auf dann 58 Prozent .