Der Wald wird gekalkt

Durch Schadstoffeinträge aus der Luft, die mit dem Regenwasser in den Waldboden gelangen, wird dieser deutlich in seinen natürlichen Funktionen beeinträchtigt. In den vergangenen Jahren sind die Einträge von schädlichen Schwefel- und Stickstoffverbindungen zwar deutlich zurückgegangen, aber immer noch zu hoch – und diese Stoffe werden im Waldboden in erheblichen Mengen gespeichert. Ziel der Bodenschutzkalkung ist es daher, die sauren Einträge an der Bodenoberfläche abzupuffern und so einer weiteren Bodenversauerung entgegenzuwirken. Durch die Verbesserung des pH-Wertes werden die natürlichen Funktionen und die Durchwurzelbarkeit der Waldböden gefördert, was zu einer Verbesserung der Ernährungssituation, der Vitalität und der Stabilität der Waldbestände führt.

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