FFH-Kommentar
ass die Menschen im Aller-Leine-Tal jetzt die vollständige Transparenz einfordern, ist angesichts vorangegangener Versprechungen und des ohnehin beschädigten Verfahrens nachvollziehbar. Die Untere Naturschutzbehörde hat bei der Unterschutzstellung des Aller-Leine-Tals große Ambitionen bewiesen. Das Areal war im ersten Entwurf größtmöglich ausgewählt, sogar deutlich über die Pflichtgröße hinaus - weitreichende Eingriffe in Rechtspositionen wie Betretungsverbote, Jagdbeschränkungen, Mahdvorgaben inklusive. Ergebnisse in Arbeitsgruppen, bei denen Vertreter der Landwirtschaft, aus Jagd- und Forstwesen sowie Angelsport mitwirken konnten, wurden zum Teil vom Tisch gefegt.