Kroe_Bachimont

Das große Kriegsgefangenenlager in der Nähe Soltaus (heute Ortsteil Friedrichseck), das zu Beginn des Ersten Weltkrieges eingerichtet wurde und das zeitweise über 20000 Gefangene aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, Russland und anderswoher zählte, hat bis heute manche Spuren hinterlassen. Auf dem Restgelände, das die Deutsche Kriegsgräberfürsorge vorbildlich herrichten ließ, stehen ein unvollendetes monumentales Denkmal und ein ehemaliger Altar. Von den Arbeiten, wozu die Gefangenen eingesetzt wurden, sind die Rodelbahn im Böhme-Wald, die Anlage des Forstorts Sibirien nördlich des Lönsweges und die Kopfsteinpflasterung der Birkenstraße zu nennen. Einen Ehrenplatz in der Erinnerung verdient der Seelsorger des Kriegsgefangenenlagers Georges Bachimont.