Regierung arbeitet beim Wolfsschutz Antragsstau ab
Seit dem bislang erfolglosen Versuch, den Leitrüden des Rodewalder Rudels gezielt zu erlegen, um die Nutztierrisse einzudämmen, ist nur noch wenig vom Wolf zu vernehmen. Lange hat sich das Umweltministerium in Hannover auch in Schweigen gehüllt, soweit es den Bearbeitungsstau von Zuschussanträgen für wolfsabweisende Einzäunungen betraf. Die BZ hat beim Ministerium nachgefragt und das bestätigt, dass der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zturzeit verstärkt liegengebliebene Anträge abarbeitet. Der Antragsstau beruhe auf einer Aufstockung der Zuwendungen für die Herdenschutzprävention ab Anfang 2019, was zu einem Zuwachs an Anträgen geführt habe, erklärt ein Ministeriumssprecher.